Neuer Ortsvereinsvorsitzender der SPD Bergen

v.l.n.r.: Sepp Parzinger, Dr. Bärbel Kofler, Monika Berlitz, Kai-Oliver Kraft

24. Januar 2026

Der bisherige Vorsitzende des Ortsvereins der Bergener SPD, Willi Laschinger, ist beruflich bedingt aus Bergen in Richtung Schweiz gezogen und hat aus diesem Grund seinen Rücktritt vom Ortsvereinsvorsitz erklärt. Aus diesem Grund wurde am 10. Dezember 2025 in einer vorgezogenen Wahl sein Nachfolger gewählt. Der 52-jährige Kai-Oliver Kraft tritt, nachdem er mit 90% der abgegebenen Stimmen gewählt wurde, seine Nachfolge an.

Kai-Oliver Kraft wurde in Berlin geboren, wuchs im Münchner Umland auf. Nachdem seine Frau seit 2008 in Bergen wohnt, wurde Bergen seitdem sein zweites Zuhause, seit 2018 wohnt er dauerhaft hier und hat im Weißachental eine echte Heimat gefunden. Seit 2015 ist er politisch aktiv. Er beteiligte sich zunächst in München im Rahmen des parteiübergreifenden Bündnisses „München ist bunt“ an Gegenaktionen zur damals sehr aktiven Pegida-Bewegung und engagierte sich, beispielsweise durch Nachilfeunterricht für Rohingya-Kinder und -Jugendliche, in der Flüchtlingshilfe. In Bergen kam er über die Bürgerinitiative „Unser Bergener Wasser“ zur kommunalen Sachpolitik und konnte über die SPD-Mitglieder in der Initiative den SPD-Ortsverein Bergen kennenlernen. Seit Frühjahr 2025 ist er Mitglied der SPD, ausschlaggebend für seinen Eintritt war die Kommunalpolitik, da er mit den aktiven Mitgliedern des Ortsvereins große inhaltliche Übereinstimmungen sah. Als Weißachentaler steht für ihn natürlich der Schutz des Bergener Trinkwassers und unserer wunderschönen Natur an erster Stelle. Die Unabhängigkeit der Gemeinde Bergen von privatwirtschaftlichen Konzernen bei der Trinkwasserversorgung will er vorantreiben. Neben dem Wasser sind aber auch andere Themen für ihn wichtig. Gerade in derKommunalpolitik sieht er einen wichtigen Beitrag zur Demokratiepflege und zur Bekämpfung extremer, in heutigen Zeiten vor allem rechtsextremer, Positionen. Mit einer lebendigen, offenen Politik will er gegen die allgemeine Politikverdrossenheit angehen. Mittelfristig sind die Themen Umwelt- und Klimapolitik auch die kommunal wichtigsten. Um nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Gemeinde auf einem intakten Planeten zu überlassen, müssen auch auf kommunaler Ebene alle möglichen Maßnahmen getroffen werden, um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken. In sowohl der Verkehrs- als auch der Baupolitik hat auch die Gemeinde hier gewisse Mittel. Das drängendste Thema ist die kommunale Wärmeplanung, in der neben dem Klimaschutz dringend die Sozialverträglichkeit berücksichtigt werden muss. Bis zu den regulären Vorstandswahlen im Frühjahr stehen ihm Monika Berlitz und Sepp Parzinger als Stellvertreter, Dieter Berlitz als Schriftführer, Heinz Riefer als Kassier, sowie Leo Wildgruber und Michael Lehmann als Beisitzer zur Seite.

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